Antigewalt- und Kompetenztraining

Mit unserem Antigewalt- und Kompetenztraining wollen wir jungen Menschen helfen, aus dem Kreislauf der Gewalt herauszufinden, bevor er ihr Leben vollends bestimmt. Durch gezielten Einsatz verschiedener pädagogischer Methoden, die verflochten miteinander, ein schlüssiges Konzept ergeben, schaffen wir die Möglichkeit für eine professionelle Hilfe.   Jeder hat in seinem Inneren ein Potenzial aus Gewalt und Aggressionen. Die meisten von uns lernen im Laufe ihrer Kindheit damit umzugehen, es zu kanalisieren ohne anderen Menschen körperlichen und geistigen Schaden zuzufügen. Manchmal kommt es jedoch dazu, dass sich gerade junge Menschen durch verschiedene Umstände in einem Kreis aus Gewalt befinden und sie selbst nicht mehr in der Lage sind, diesen zu durchbrechen.

Zielgruppe & Konzeption

Das Training richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Volljährige in der Altersgruppe von 12 – 27 Jahre die mehrfach durch destruktive und kriminelle Verhaltensweisen in Erscheinung getreten sind bzw. zu Gewalttätigkeiten neigen.

Das Antigewalt- und Kompetenztraining basiert auf dem akzeptierenden Ansatz und enthält Elemente aus der Verhaltens-, systemischen- und Gruppenpsychotherapie, aus der konfrontativen und verunsichernden Pädagogik, aus der konstruktiven Konfliktlösungstheorie (gewaltfreie Kommunikation und Mediation), aus der Erlebnispädagogik und der politischen Bildung. Es ist als Gruppen- und Einzeltraining konzipiert. Das AKT ist dabei flexibel aufgebaut und schafft so die Möglichkeit die Hilfe an den Hilfebedarf und die Möglichkeit Hilfe anzunehmen anzupassen.

Ziele & Methoden

Das Ziel des AKT ist es, die Jugendlichen & jungen Erwachsenen im Rahmen des Trainings zu einem adäquaten, gesellschaftlich akzeptierten Verhalten zu befähigen. Spezifische Teilziele sind:

  • Entwicklung einer Verantwortungsübernahme gegenüber den eigenen Anteilen bei Straftaten
  • Verbesserte Wahrnehmungs- und Reflexionsfähigkeit um die Dynamik kriminellen Handelns zu unterbrechen
  • Entwicklung alternativer Handelns- und Konfliktlösungsstrategien
  • Entwicklung eines gesunden Selbstwertes
  • Entwicklung einer Werte- und Normenperspektive, die ihnen hilft, im Einklang mit der Gesellschaft zu leben
  • Anhebung der Toleranzschwelle aggressionsauslösender Faktoren

Methodische Ansätze bei allen Angeboten:

  • biografischer Dialog und Genogrammanalyse
  • personenbezogene Aufarbeitung ihrer Strafdynamik und Konfliktanalyse
  • Empathietraining zur eigenen Person und zum Opfer
  • Angehörigen – und Ressourcenarbeit u.a. erstellen einer Netzwerkkarte
  • Erlebnispädagogische Projekte zum Thema: Selbstwahrnehmung und Vertrauen
  • Förderung und Entwicklung des Recht- bzw. Unrechtbewusstsein

Oberstes Ziel ist es, die Rechtfertigungsstrategien der gewaltbereiten jungen Menschen aufzubrechen und ihnen vorzuführen:
Es gibt Opfer! Und für die hat Gewalt schlimme Folgen. Es gilt, die natürlich angelegte Fähigkeit zur Empathie wiederherzustellen.

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Herr Christian Prengel

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